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Rufmord und andere Geschichten

17.05.2010 | 15 Kommentare

Liebes Tagebuch!

Was für aufregende zwei Wochenenden waren denn das! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu erzählen. Ich denke… ich fang mal mit der Musik an sich an.

Im Moment arbeite ich fieberhaft an meiner neuen Single, die noch diesen Sommer released wird. Auf welchem Label das sein wird, bleibt noch mein kleines Geheimnis. Nur so viel sei verraten: Als Vokalistin konnte ich die großartige Joy Malcolm gewinnen, ihres Zeichens Sängerin und Songwriterin von Superstar MOBY! Ich konnte mein Glück kaum fassen und freue mich jetzt schon wahnsinnig auf das Endresultat. Bisher klingt das alles sehr amtlich. Ich denke wir haben ein schönes Stück Musik erschaffen, und das nicht zuletzt Dank Joy’s unglaublichem Talent. Ich halte dich auf dem Laufenden!

Vergangenes Wochenende durfte ich mich musikalisch beim ersten größeren Event „Habibi“ meines jungen Compagneros Valerio austoben. Und eines muss ich sagen: was er und seine, ehrlicherweise sehr jungen, Kumpels da auf die Beine gestellt haben, konnte sich echt sehen lassen. Toll organisiert, es hat an nichts gefehlt, alles wurde wie im Vorfeld besprochen abgehandelt – ausgezeichnet. Weiter so! Einige andere Veranstalter in dieser Stadt könnten sich da ne große Scheibe von abschneiden. Einziger Wehmutstropfen: Ein kleiner, gstopfter , Doppelnamen-tragender Volldepp aus dem 19. Bezirk war soooo betrunken, das ihm der Einlass verwehrt wurde. Und was macht der kleine Pisser? Um sich zu rächen, ruft er Polizei und Krankenwagen und behauptet, jemand wäre bei der Party vergewaltigt worden. Danach hat sich die Stimmung leider nicht mehr so wirklich gefangen, wie du dir sicher vorstellen kannst. Da reissen sich die Burschen – pardon – den Arsch auf, um ne geile Party zu schmeissen, und als Dank passiert so was. Nur weil ein kleiner Vollpfosten seine Grenzen nicht kennt. Mein Lieber (ich glaube divsere Gossip-Seiten auf Facebook kürzen die Namen immer ab, oder?) Stephane-Philippe H., hör auf eine Schande für den zweiten Teil deines Namens (-> „Philipp“) zu sein und komm mal wieder auf den Boden. Ansonsten wirst du eines Tages an den Falschen geraten und dann gibt es die Watschen, die sich deine Eltern offensichtlich gespart haben, von wem anderen. Ist nur eine Frage der Zeit. Einfach Unglaublich! Lieber Valerio, lass dich nicht unterkriegen. Den Rufmordversuch hat keiner wirklich ernst genommen.

Weiter ging’s am Mittwoch im Oil – und auch das konnte sich mehr als sehen lassen. Tolles Publikum, hübsche Mädels, adrette Burschen und viele gute Drinks. Alles was man für eine tolle Party braucht. Übrigens, am kommenden Samstag wird David Penn von Defected Records dem Oil einen musikalischen Besuch abstatten – musikalische Unterstützung kommt von unserem lieben DJ Smoove (der übrigens gerade erst einen Remix für das renommierte englische Houselabel abgeliefert hat – geil Alter!) sowie meiner Wenigkeit und Philipp Lichtblau. Sollte sich ehrlich gesagt keiner entgehen lassen, steht der David ja für House vom Feinsten. Also, am Samstag alle ab ins Öl!

Und dann das Highlight – die anderen Veranstalter mögen es mir verzeihen – am Freitag im Lutz Club. „Up!“ heisst die Eventreihe, von den Machern des „Drama Club“. Ausnahmezustand hat ab sofort einen Namen. Geniales Publikum, mehr Queer als Gay, ein bunter Mix an schillernden Gestalten, die meine persönliche Definition von „feiern“ mehr als übertroffen haben! Der Club war knackevoll, mein DJ-Kollege Tim Anderson in absoluter Höchstform. Gemeinsames, stundenlanges back2back Auflegen hat selten so Spaß gemacht. Und dann der Clou: gegen zwei Uhr Nachts hat die Klimaanlage den Geist aufgegeben! Doch wer denkt, das hätte der Party geschadet, der irrt gewaltig: Ein schweissgebadetes, sich „In-den-Armen-liegendes“ Publikum, ab 02.30h Burschen wie Mädls gleichermassen leicht bis gar nicht mehr bekleidet, die Luft und Stimmung hat regelrecht gebrannt. Purer Exzess, pure Exstase, pure Energie. Wer in Zukunft diese Worte und „legendär“ oder „Ausnahmezustand“ in den Mund nimmt oder auf einen Flyer schreibt, muss zuerst eine Party von „Up!“-Macher Andreas besucht haben. Einfach nur Wahnsinn. Danke für diesen geilen Abend!

Übrigens, in meinem Vorletzten Eintrag hab ich leider eine kleine Unwahrheit verbreitet. Headliner am heurigen „Day and Night Festival“ am kommenden Sonntag in der Freudenau sind nun doch nicht Groove Armada, sondern Funkagenda, John Dahlback, Felix Kröcher und andere. Nationalen Support gibt’s unter anderen von Philipp Straub, Dennes Deen, BekToBek, Danny la Vega, Daniel Morgenstern, Luke Mesch sowie meiner Wenigkeit und jeder Menge anderer heimischer Talente. Voraussichtlich spielt das Wetter auch mit – also hoffe ich sehr, dass sich alle Wiener einen Ruck geben und ihre faulen Häute am Sonntag ab 12h auf die Galopprennbahn in der Freudenau bewegen! Wien’s erstes Daytime Festival muss Standesgemäß begrüßt werden!

Auf bald mein liebstes Tagebuch – die Couch wartet, die Akkus müssen noch geladen werden.

Bussi

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15 Kommentare

  1. manoel

    Ich würds nicht unbedingt als Arroganz bezeichnen was der Pipo da liefert - es is einfach Sache. Er sagt, dass was er denkt - und dass ist gut so! =)

    bezüglich diverse unqualifizierte Nachtschwärmer.. da glaubt mal wieder wer - er könnt was richten, nur weil seine Eltern verabsäumt haben, ihm ordentliche Manieren zu lehren. traurig traurig traurig …

    was solls, wiedermal eine nette Episode!

  2. komm lieber mal skype du oide wuchtl :)

  3. Kat

    Ha! Du weisst doch genau wer hier spricht, schatziiiiii! ;-)

    Bussiiiii

  4. naja, “nicht anonym” triffts zwar nicht wirklich - aber ich hätte um ehrlich zu sein auch nicht damit gerechnet, dass sich jemand traut mit seinem wirklichen namen derart persönlich zu werden :-)

  5. Kat

    nicht anonym;-)

  6. Anonymous

    Hahahahahahahahaaaaaa!

    P. Deine Arroganz stinkt zum Himmel! ;-)

    So kennen wir Dich! ich liebe es!

    Kniet nieder, ihr Bauern! Philipp ist zu Gast°

  7. Tschänis

    Hit! HAHAH.

    geh bitte, lassts doch die schwer betrukenen in die Lokale rein. Und warum sollte es die Entscheidung der Türsteher und Veranstalter sein, wer rein kommt und wer nicht. Schaffts doch gleich die Türsteher ab und lassts jeden rein. Am besten NUR noch die, die nicht mehr gerade gehen können :)))

    Super ist überhaupt die Aussage “Hättet ihr ihn reingelassen, wäre das nicht passiert”. Na siehst Pipo, lassts doch alle rein, dann passiert sowas nicht…loool

  8. sei’s drum - alles gut! ;)

  9. big boss

    was heißt hier kleiner !? du weißt ja nicht ml wer ich bin !

  10. wie du meinst kleiner, alles gut :)

  11. big boss

    wer den stefan kennt weiß wie er wirklich ist ! hättet ihr ihn reingelassen wäre das nicht passiert ich mein da drinnen waren 13 14 jährige mädchen und burschen die noch viel mehr gesoffen haben als er also iwie selbst schuld …… ihr solltet mal lernen verantwortung zu übernehmen ….. wenn man minderjährige reinlässt soll man sich halt dann nicht wundern wenn pl die polizei da ist ….

  12. 1. sei’s drum :)
    2. sei’s auch drum :)
    3. angst? vor wem? come on, wir alle kennen den kleinen und seinen ausgeprägten sinn für klappe aufreissen ;)
    4. bin ich zeitzeuge. also alles gut.

    aber: danke das du mich auf den fehler mit dem 19. bezirk aufmerksam gemacht hast, “big boss”. kommt nicht mehr vor. ;)

  13. big boss

    wieso Rufmord ? übertreibst du nicht ? und naja ich hoffe ich darf deine falschen Informationen bzw deine Fehler ausbessern :) 1. Stefan nicht Stephane
    2. er wohnt nicht im 19 Bez. also bitte keine Vorurteile
    3. hat der Veranstalter stress gemacht und darauf hin hat stefan die
    Polizei gerufen weil er vl Angst hatte

  14. FINZENZ

    hahahahahaha so ein ei!

  15. Anonymous

    wahnsinn die rufmordkacke!

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