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Toller Juni!

28.06.2010 | Keine Kommentare

Liebes Diskotagebuch!

Oh Mann - ich glaube das waren die zwei actionreichsten Wochen seit ´ner Ewigkeit. Ich weiß schon wieder gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Ich denke… chronologisch ist am einfachsten. Also.

Angefangen hat alles mit dem „36 stunden“ – Event und unserem Gast Jesus Luz. Irgendwie bin ich ja ziemlich erwartungslos in den Abend gestartet, ist die Kombination aus Promi und DJ ja nicht immer ein Garant für stimmungsgeladene Abende. Zumindest nicht für die Gäste. Es sei denn man zieht den Wodka direkt aus der Flasche wie die Tschulia und bringt sich somit selbst in Stimmung, aber das ist wieder ne andere Story.
Jesus auf jeden Fall ist einer der angenehmsten Menschen, denen ich jemals begegnet bin. Bodenständig, unkompliziert, angenehm und respektvoll im Umgang mit allen. Wahnsinn. Mich hat’s echt von den Socken gehauen! Beispiel: Mein bester Freund Dominic hatte Geburtstag – ich hab ihm den Jesus Backstage vorgestellt & was macht der? Nimmt Dominic in den Arm und stimmt auf portugiesisch „Happy Birthday“ an. Wir waren mehr als überrascht. Auch seine beiden brasilianischen Kumpels „Twice Nice“ waren unglaublich nett – und auch wenn mich einer der beiden Burschen aufgrund der zahllosen 6cl-Wodka-Cranberry-Shots die ich ihm angedreht hab für seinen Kater verantwortlich macht, sind wir fleißig in Kontakt & freuen uns schon auf Jesus’ nächsten Besuch. Musikalisch – und ich bin da ganz ehrlich – hat Jesus zwar das Rad nicht neu erfunden, aber er hat gemäß Publikum, Uhrzeit und Vorprogramm schönen Electro-House gespielt und ziemlich auf die Kacke gehauen (Seht selbst: Jesuz Luz gibt Gas!). Ich empfehle, ihm das nächste Mal einen Besuch abzustatten. Es lohnt sich. Und wenn man mit der Musik nichts anfangen kann – so viele hübsche, junge Damen die im Antlitz des Jesus fast dahin geschmolzen wären habe ich selten in einem Club gesehen. Abschleppfaktor: Jenseits der 90%. So soll’s sein!

Nächster Stopp war dann am 19.06. das Carrousell auf der Donauinsel. Ich war auch hier zunächst ein bisschen skeptisch, spricht die Donauinsel teilweise doch ein sehr fragwürdiges Publikum an. Aber auch hier wurde ich eines besseren belehrt (ich hoffe nur, dass das nicht zur Regel wird). Die Location des „Carrousell“ hat mich echt umgehauen. Dominic und ich haben uns zum ersten Mal ein bisschen wie auf Ibiza gefühlt. Und das nicht bei einem der zahllosen „wir-sind-fast-Ibiza-vergiss-Ibiza-unsere-Deko-ist-besser-als-Ibiza-featuring-Star-DJ-from-Ibiza-den-keine-Sau-kennt“-Clubbings. Nein, direkt auf der Donauinsel. Im Carrousell. Halb Openair, Blick auf die Donau, mega Deko, feine Drinks. Leider wenig los, weil’s gestürmt und geregnet hat. Trotzdem hiermit meine ausdrückliche Empfehlung: Das Carrousell ist eine wirklich tolle und empfehlenswerte Alternative zum ständig gleich bleibenden Clubgeschehen in Wiens Innenstadt. Ich weiß, ich weiß – was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Lieber zum dritten Mal in Folge ins Stammlokal gehen. Aber checkt’s das Carrousell mal aus, es lohnt sich!

In der Woche drauf haben sich die Ereignisse quasi überschlagen: Meine neue Single mit „The Voice of Moby“ Joy Malcolm und unserem besten Reggae-Künstler Emiliano wurde von Deutschlands größten Elektro/House Label „Zooland Records“ gesigned, die u.a. mit Künstlern wie R.I.O. oder Cascada einen Charterfolg nach dem anderen verbucht haben. Releasedatum ist der 23. Juli 2010, Releaseparty findet am 24. Juli 2010 in der „Box“ mit Live Performances von Joy und Emiliano statt. Datum freihalten!
Der eigentliche Grund für Joys Besuch aber war der Videodreh. In einer atemberaubenden Location in Giesshübl haben wir ein kleines aber feines Poolparty-Video zur Single gedreht – ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt & denke, dass es bald eine exklusive Vorschau hier, in meinem Diskotagebuch geben wird. Ein großes „Danke!“ an dieser Stelle an Markus, der das Video toll organisiert und einwandfrei über die Bühne gebracht hat!

Last but not least gab es dann am vergangenen Freitag den „Club Fusion Spezial“ mit einem wirklich guten TV Rock, meiner Wenigkeit und einem fantastischen Abschluss-Set unserer allseits beliebten BekToBek`s. Samstag folgte die Hochzeit meines besten Freundes inkl. ner meeeega Abschlussparty im Salon des Cafe Leopold. Ich hatte schon fast vergessen, wie geil das Leopold ist – Gäste, Personal, Location etc. sind einfach Wahnsinn!
Und Sonntag hat Deutschland die Engländer dann noch 4-1 weggeputzt. Ok Ok – wenn der Schiri nicht Tomaten auf den Augen gehabt hätte, wäre es vielleicht ganz anders ausgegangen. Ich seh das einfach als ausgleichende Gerechtigkeit für Wembley `66 und freu mich schon auf Hollands Weltmeister-Titel ;) hehehehe

In diesem Sinne liebstes Tagebuch – auf ein baldiges!

Philipp

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